Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus?

Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus?

Das wollten CDU Erkrath, Ortsverband Hochdahl und Junge Union Erkrath am 18. April diskutieren. Die beiden Referenten trafen auf ein intensiv fragendes Publikum und erlebten eine spannende Debatte bei sommerlichen Temperaturen.

Henning Rehbaum, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, eröffnete die Vorträge nach der Begrüßung durch Wolfgang A. Cygan (Vorsitzender CDU Erkrath). Rehbaum stellte dar, dass der Verkehrsminister in NRW erhebliche 2,76 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt bekommen habe, um in die Infrastruktur des Landes zu investieren. Straßen, Brücken und Schienen seien über Jahrzehnte stiefmütterlich behandelt worden. Diesen Investitionsstau werde man auch mit der Einstellung von 100 weiteren Ingenieuren versuchen aufzulösen. Aber auch den kleinen und mittleren Städten müsse mehr Entwicklungspotential zugebilligt werden, damit nicht alle Pendler in die großen Städte fahren. 

Der zweite Redner, der Unternehmer und "Zukunftsmacher" Jörg Heynkes, warf einen Blick in die Zukunft und zeichnete ein buntes Bild, das Erstaunen, Skepsis aber auch Bewunderung hervorrief. In einigen Jahren wird das autonome Fahren Realität sein, Fahrzeuge per App bestellt werden, Verkehrsunfälle der Vergangenheit angehören und Parkhäuser und -plätze überflüssig sein, so der Vizepräsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer. Grund sei die Digitalisierung, die künstliche Intelligenz und der ernorme zu erwartende technische Fortschritt. Vieles werde das Leben einfacher und schöner machen, so der Ausblick, auch wenn manche Entwicklungen mit Sorge zu betrachten seien.

Die Gäste der Veranstaltungen gingen mit vielen Eindrücken nach Hause und die CDU Erkrath ist gespannt, welche Zukunktsvisionen in einigen Jahren Realität geworden sind.